Das etwas andere Leben in einer Schule der Stadt Wien mitten im Juli 2011

 

Die nachfolgenden Bilder sind an zwei Tagen Mitte Juli entstanden – im neuen Doppelgebäude der Integrativen Lernwerkstatt Brigittenau, einer Volksschule mit angeschlossenen Hauptschulklassen (Schulversuch).

 

Sichtbar wird ein klitze-kleiner Teil der Arbeiten und Arbeitenden – viele Monate und Wochen zuvor war die große Übersiedlung gemeinsam mit der MA 56 geplant und vorbereitet worden und hatten LernbegleiterInnen hunderte Siedelboxen befüllt und beschriftet. Erst nach Schulschluss aber konnte es mit dem Siedeln, Zwischenlagern, Ab- und Um- und Aufbauen, Verkabeln, Umprogrammieren, Zwischenputzen so richtig los gehen.

 

 

 

     

Nachrichtentechniker, Elektriker und Tischler in kombinierter Aktion

 

Zwischenbesuch von VertreterInnen der MA 56 und MA 34

 

Die Computer-Fachleute – im Gespräch mit unserem Kustoden Hari J.

 

 

Dutzende Meter Kabel mussten neu verlegt werden, um die Telefonanlage und Alarmanlage zusammenschalten zu können und diverse neue, veränderte Anschlüsse zu erhalten.

 

 

Neben der Sommer-Hauptreinigung fällt für das von der MA 56 zur Verfügung gestellte Haus-Service-Personal (Schulwarte) heuer noch einiges mehr an Arbeiten an. Im Bild Evelyne S. und Jutta sowie Nuri A. und Franz T. – nicht im Bild, weil im Juli in ihrem ersten Schicht-Urlaub und darum erst im August wieder am Werk: Michael A. und Karl M.

 

Enorme Mengen an Schachteln, Tischen, Stühlen, Geräten, Schränken, Materialien machten Sich Anfang Juli auf den Weg: Einerseits von der VS Allerheiligenplatz Richtung deren neu renoviertes Schulgebäude in der Vorgartenstraße 42, andererseits von unserer bisherigen Expositur Vorgarten 42 Richtung Vorgartenstraße 50 bzw. Allerheiligenplatz 7.

 

Damit die hin und her wandernden Möbel und Schachteln sich nicht heillos ineinander verkeilen und womöglich nicht mehr der richtigen Schule und Klasse zugeordnet werden können, bedurfte es eines ausgeklügelten logistischen Plans – Herr Klein von der MA 56 sowie Klaus Kindler von der ILB hatten aber die komplexe Angelegenheit und die Kolonnen von Trägern der Übersiedlungs-Firma gut im Griff.

 

 

 

Wo wären wohl die vielen Schachteln und Möbel ohne Klaus als Wegweiser gelandet?

 

 

 

 

 

Ein Kapitel für sich war die Übersiedlung der Direktionskanzlei in den Gebäudetrakt Allerheiligenplatz: Immerhin 38 Siedelschachteln füllten sich allein aus diesem Bereich (Sekretariat und „Klo-Depot“ nicht mitgezählt).

 

 

Ein erstes Probesitzen durch unsere Sekretariatsassistentin Monika G. und Lernbegleiterin Marianne L. in der neuen Direktion – allerdings noch in ziemlich kahler Umgebung.

Auch die vielen „sensiblen Daten“ (Notfallblätter, Stammblätter, Computer-Dateien uvm.) konnten unter persönlicher Supervision des Schulleiters erfolgreich ihren Weg in das neue Domizil finden.

 

Und schon nach 2 Tagen Tischlerarbeit (mit höchstpersönlicher Begleitung und Anleitung durch den Schulleiter) nimmt die neue Kanzlei Konturen an.

 

Mittlerweile (Anfang August 2011) ist sie bereits zu 90 % funktionstüchtig und eingeräumt – wer es genau wissen und sehen will, ist herzlich (ab Ende August / Anfang September) eingeladen, vorbei zu schauen.

 

 

 

 

 

 

 

Aber da unser Doppelgebäude groß ist und wir flexibel sind, der Elternverein als Veranstaltungsträger für den Montessori-Kurs von Claus-Dieter Kaul rührig und die MA 56 als städtische Gebäudeverwalterin hilfreich unterstützend ist, kann neben all der Übersiedlerei auch noch eine Woche lang das Modul der kosmischen Erziehung in Haus und Hof der ILB stattfinden.

Wie auf den Bilden zu sehen, sind in diesem Kurs zahlreiche ILB-LernbegleiterInnen mit dabei.

 

 

 

Gemeinsames Essen als Schnittstelle der pädagogischen, handwerklichen und schulleiterischen Aktivitäten – mitten im Juli 2011.

 

Alles in allem: Lebendige Vorzeichen für einen guten Neu-Start der ILB ab 5. September !

 

Text und Fotos: Josef Reichmayr