Schule im Wandel
Magie des Raums gestern – heute – morgen
Architekturprojekt im Juni
und Ausklang…

Um unserer Architekturprojekt-Geschichte für dieses Schuljahr noch einen Input über die Sommerferien hinweg zu geben, wollten wir doch endlich unsere Traumschule konstruieren. Im Architekturzentrum im Museumsquartier erfuhren wir, dass bereits in den fünfziger Jahren an den Bau von offenen Schulen gedacht wurde, nur konnten diese damals noch nicht realisiert werden.

 

Jetzt, wo wir Einiges über modernen Schulbau erfahren und uns mit der Geschichte der Schularchitektur beschäftigt haben, wollen wir wissen, warum altehrwürdige Bauten, wie beispielsweise unser „Schulpalast“, die ILB, nicht einfach durch neu Gebäude ersetzt werden sollten. Zu diesem Thema luden wir Andrea und Andreas vom Bundesdenkmalamt zu uns ein. Vom Reiterdenkmal des Prinz Eugen über Burgen bis zur alten Dorfschule wurde der Bogen gespannt um uns zu erklären, dass auch Schulen Denkmäler sein können. Übrigens: unsere Expo in der Vorgartenstraße 42 steht noch unter Denkmalschutz! Schaut euch einmal die drei Trinkstrahlbrunnen vom ersten bis dritten Stock an und versucht zu erraten, um welche Märchen es sich bei der bildnerischen Ausstattung handelt.

 

Antje, Mutter von Gilbert aus der Stammgruppe B, hat uns die Wanderausstellung das „Fliegende Klassenzimmer“ an die ILB gebracht. Es war spannend zu sehen, wie man Räume bloß durch Farbeffekte, verändern kann und weiters, wie Sitzmöbel und Schulbänke ihrem Zweck entbunden, auch Spaß machen können. Dass Raum nicht nur aus vier Wänden bestehen muss, wissen wir spätestens jetzt - seit Antjes Besuch an der ILB.

   
Eine Ausstellung im ehemaligen textilen Werkraum anlässlich des VerlässlerInnenfestes an der ILB war sozusagen der „Schlussstein“ unserer Architektur-Workshop-Reihe des Schuljahres 2009/10.