Karin Baumgartner

Am 24.4.2006 hielt die Schweizer Transaktionsanalytikerin und Primarlehrerin KARIN BAUMGARTNER in unserer Schule für interessierte Lernbegleiterinnen einen Vortrag mit dem Thema „Achtsamkeit lernen – bevor Gewalt im Spiel ist“. Die beste Gewaltprävention ist ihrer Meinung nach das IN-KONTAKT-SEIN mit sich und den anderen, und deshalb hat sie vor allem von den Aspekten ihrer Arbeit mit den jungen Kindern (1. und 2. Schulstufe) berichtet, bei denen es um die Förderung der Selbstkompetenz (Gefühle wahrnehmen und benennen, Selbsteinschätzung, eigene Stärken finden ...) und der Sozialkompetenz (respektvoller, achtsamer und liebevoller Umgang mit dem anderen) geht.

Schimpfwörter werden – wenn sie aus dem Mund müssen – in das Loch dieser „Kiste“ gesprochen. Danach wird das Loch wieder zugestopft. Am Ende jeder Woche werden die Wörter ins Klo geleert, und es wird 2 Mal die Spülung betätigt! Hier zeigt Karin Baumgartner gerade eine Lernschatzkiste. In dieser Kiste wird vom Kind in den zwei Jahren, die es bei Karin verbringt, all das gesammelt, worauf das Kind stolz ist, dass es das gelernt oder gemacht hat.
Den vier Grundgefühlen Trauer, Angst, Zorn und Freude hat Karin noch ein fünftes hinzugefügt: „Den kleinen Professor“. Sie liegen immer griffbereit in der Klasse und helfen den Kindern, ihre Gefühle wahrzunehmen und vor allem auch zu benennen. Das ist die einzige Regel in der Klasse. Diese Regel gibt Karin vor, und sie ist nicht verhandelbar.
Zum Abschluß überreicht ihr unser Direktor als Erinnerung und Dankeschön ein ILB-T-Shirt.   zurück